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Orthopädische und

Handchirurgische

Rehabilitation

Fachlich und

menschlich

voranschreiten

Die erneut sehr hohe Betten­

auslastung zeigt, dass die

Zuweiser das Angebot des

Fachbereichs Orthopädische

und Handchirurgische

Rehabilitation (OHR) und

die damit verknüpften

Behandlungserfolge schätzen.

Grossen Anteil an diesem

Erfolg haben die 2015 weiter

vertieften Kooperationen

mit den Akutspitälern,

aber auch die Bemühungen,

jedem Patienten individuell

gerecht zu werden.

Der Anteil von Patienten mit hohem Pflegeaufwand ist 2015

weiter angestiegen, besonders ausgeprägt in der Gruppe

der Mehrfachverletzten. Hier setzt sich die Entwicklung fort,

dass Patienten seit der Einführung der Fallpauschalen (DRG)

immer früher zur Frührehabilitation nach Bellikon überwie-

sen werden – was mit Blick auf die Rehabilitationschancen

durchaus positiv zu werten ist. Markant angestiegen ist 2015

auch die Anzahl der Patienten mit schweren Verbrennungen.

Dies erklärt sich einerseits aus höheren Unfallzahlen. Es

steht aber auch damit im Zusammenhang, dass wir für das

Universitätsspital Zürich (USZ) die erste Wahl für die statio-

näre Nachbehandlung und Rehabilitation von Brandverletz-

ten sind. Neben der Vollauslastung der Betten ist auch der

hohe Anteil der Zusatzversicherten ein Indikator dafür, dass

die medizinischen Verantwortlichen der Akutspitäler mit den

Leistungen des Fachbereichs OHR sehr zufrieden sind.

Den Übertritt optimal vorbereiten

Die Zusammenarbeit mit den zuweisenden Akutspitälern

hat sich 2015 nicht nur quantitativ weiterentwickelt, sie ist

auch qualitativ verbessert worden. So haben wir im Zusam-

menspiel mit dem USZ die Behandlungsprozesse bei den

Brandverletzten weiter optimiert. Im Fokus steht hier der

Übertritt des Patienten vom Akutspital in die Rehaklinik. Bei

schwer Betroffenen ist es ausgesprochen wichtig, dass

vor der Überweisung ein sehr spezifischer Informations­

austausch stattfindet und die Behandlungslinien koordiniert

werden. Die stetige Optimierung dieser Prozesse erfolgt

einerseits im Rahmen von halbjährlichen Treffen, die eine

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