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Neurologische

Rehabilitation

Perspektiven

schaffen –

auch für schwer

Betroffene

Die deutliche Zunahme

von Patienten mit schweren

Verletzungsmustern hat

unseren Fachbereich 2015

auf verschiedenen Ebenen

intensiv beschäftigt. Unter

anderem hat damit auch

die Frage nach individuellen

Anschlusslösungen nach

dem Aufenthalt in unserer

Klinik an Aktualität

gewonnen.

Im Fachbereich Neurologische Rehabilitation hat der Anteil

schwer betroffener Patienten 2015 spürbar zugenommen.

Neben der generellen, auf die Einführung der Fallpauschalen

im Jahr 2012 zurückzuführenden Entwicklung spielt hier

ein zweiter Effekt hinein: Die Zuweisungen aus den Trauma-

zentren unserer Kooperationspartner – namentlich des

Kantonsspitals Aarau und des Universitätsspitals Zürich –

haben im Vergleich zum Vorjahr stark zugenommen. Es

liegt in der Natur der Sache, dass die aus den Traumazentren

überwiesenen Patienten eher schwere Verletzungen auf-

weisen. In der gestiegenen Anzahl der Überweisungen

spiegeln sich aber auch die im Alltag hervorragend funk­

tionierende Zusammenarbeit und das Vertrauen unserer

Kooperationspartner in die Qualität unseres Rehabilitati-

onsangebots.

Erste Vorbereitungen für den Ausbau der IMC

Für den Fachbereich Neurologische Rehabilitation bringt

der derzeitige Um- und Neubau der Rehaklinik Bellikon auf

Ende 2017 eine deutliche Aufstockung der Intermediate

Care (IMC), wo Patienten in der Phase der Frührehabilitation

in der erforderlichen Intensität rund um die Uhr betreut wer-

den können. Schon 2015 haben wir erste Anpassungen ein-

geleitet, mit denen wir uns organisatorisch und personell

auf den Ausbau der IMC-Kapazitäten vorbereiten.

24 Medizinische Fachbereiche