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Kooperation und

Austausch

In der Betreuung von Unfallpatienten kommt der engen

Zusammenarbeit mit der Suva und weiteren Akteuren des

Gesundheitswesens eine zentrale Rolle zu. Dabei versteht

sich die Rehaklinik Bellikon als tragendes Bindeglied einer

integrierten Versorgungskette. Diese reicht von der Erstver-

sorgung im Akutspital über die Rehabilitation bis zur indivi-

duell begleiteten und organisierten Rückkehr ins soziale

und berufliche Leben. Hinter diesem integrierten Ansatz

steht die Absicht, für jeden Patienten eine konsistente, auf

ein individuell definiertes Ziel ausgerichtete Betreuung zu

gewährleisten.

Von Anfang an vernetzt

Die integrierte Versorgung setzt eine enge und intensive

Zusammenarbeit zwischen den zuweisenden Akutspitälern

und Traumazentren sowie der Rehaklinik Bellikon voraus. Im

Verlauf der letzten Jahre haben sich zahlreiche Kooperatio-

nen mit hochspezialisierten Kliniken des Universitätsspitals

Zürich, des Kantonsspitals Aarau und neu auch des Luzer-

ner Kantonsspitals etabliert. Diese Kooperationen werden

laufend ausgebaut und auf neue Erkenntnisse abgestimmt.

Dazu gehören beispielsweise die koordinierte Übertritts­

planung, gemeinsame Sprechstunden sowie Verlaufskont-

rollen aufgrund gemeinsam festgelegter Untersuchungs-

schritte. Die Digitalisierung der Krankendossiers verbessert

die Möglichkeiten für eine effiziente Zusammenarbeit und

erleichtert den Austausch wichtiger Informationen. Für die

Patienten stellt diese Vernetzung einen nahtlosen Übergang

von der Akutversorgung in die Unfallrehabilitation sicher.

Über die Behandlung und Betreuung der Patienten hinaus

bildet die kontinuierliche Intensivierung der Zusammenar-

beit auch die Grundlage für gemeinsame Weiterbildungen,

koordinierte Forschungsbeiträge sowie die strategische

Weiterentwicklung der Rehaklinik Bellikon. Ein Beispiel dafür

ist der Ausbau der Intermediate Care-Station. Auf dieser

Station werden Patienten in kritischem Gesundheitszustand

rund um die Uhr überwacht und schon in der Frühphase

rehabilitativ betreut. Mit diesem Ausbau trägt die Rehaklinik

den internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen Rech-

nung, dass eine möglichst früh einsetzende Rehabilitation

die Prognose verbessert. Zusätzlich entspricht es den Be-

dürfnissen der zuweisenden Akutspitäler, die ihre Patienten

möglichst früh in die Rehabilitation überweisen wollen.

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