|
Psychosomatische Störung nach Unfall
|
|
Ein Unfall kann im Leben viel verändern. Der Schmerz, die körperliche Einschränkung und die oft ungewisse Zukunft können das seelische Befinden belasten. Innere Kraft und Zuversicht sind nötig, um die Rehabilitation und damit den Weg in die Zukunft anzupacken und trotz Schmerzen zu einem aktiven und erfüllten Leben zurückzukehren. Das Erleben einer schweren Bedrohung beim Unfall erschüttert oft nachhaltig das seelische Gleichgewicht und kann Symptome wie Depression und Angst nach sich ziehen, welche dann einer fachpsychotherapeutischen Behandlung bedürfen. Therapeutische Gespräche mit Fachpersonen (Psychiater/Psychologen) sollen entlasten und zur Unterstützung und Stabilisierung der Unfallverarbeitung beitragen. Ein weiterer Zugang zu der Emotionalität der Patienten bieten die Methoden der Musik- und Maltherapie. In der Musik und im Bild drückt sich oft aus, was den Patienten belastet und wofür im Moment die Worte fehlen. Als ressourcenorientierte, kommunikative und ausdrucksfördernde Therapieformen stellen sie eine wichtige Ergänzung zu den anderen Therapien da. |





